Frühstücks- und Pausenbrote bringen Energieschub

Sind die Deutschen Frühstücksmuffel? Diese Frage war Thema einer Haushaltsuntersuchung der Bundesforschungsanstalt für Ernährung in Karlsruhe. Erfreulicherweise bot sich ein recht abwechslungsreiches Bild des deutschen Frühstücksverhaltens. In 86 % der Haushalte kommen Brot oder Brötchen auf den Tisch, in 7 % Müsli. Streichfett und süße Brotaufstriche werden von allen verwendet, wenn auch nicht regelmäßig. Außerdem ist neben Eiern, Quark oder Käse die Wurst fester Bestandteil der morgendlichen Mahlzeit. Immerhin drei Viertel aller Befragten genießen Wurst zum Frühstück, 29 % täglich. Für weitere Abwechslung auf dem Frühstückstisch sorgen auch Fleisch, Kuchen, Joghurt, Obst, Gemüse und Säfte.

Das Frühstück ist die Starthilfe in den Tag. Insbesondere Kinder bringt ein abwechslungsreiches Frühstück für den bevorstehenden Schulvormittag richtig in Schwung. Die kleinen ABC-Schützen brauchen, um körperlich und geistig fit zu sein, eine bedarfsgerechte und ausgewogene Ernährung, die abwechslungsreich und frisch sein sollte. Beginnen kann der Tag mit einem Vollkornbrot, mageren Wurstsorten und Tomate, Gurke oder Radieschen. Wichtig ist, daß der Körper morgens die notwendige Portion an Nährstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen und Energie bekommt, damit er nicht an die körpereigenen Reserven gehen muß.

Um den Leistungsabfall zur großen Pause zu bremsen, sollte auch das zweite Frühstück, das Pausenbrot, genügend Nährstoffe und Energie enthalten, die den Körper bis zur Mittagsmahlzeit versorgen. Wurst- und Fleischwaren tragen dazu bei, den Bedarf an biologisch hochwertigem Eiweiß zu decken, der bei Kindern zwischen 7 und 10 Jahren bei 27 Gramm liegt. Mädchen im Alter zwischen 10 und 13 Jahren benötigen 38 Gramm, Jungen brauchen in diesem Alter 39 Gramm Eiweiß jeden Tag. Mit 50 g Fleischwurst, also zwei große Scheiben für zwei Brote, wird 7 g hochwertiges Eiweiß aufgenommen. Kinder, die sich zu einseitig ernähren, werden schnell müde und unkonzentriert. Um das zu verhindern, ist es wichtig, Abwechslung und Ausgewogenheit auch in die Schulmahlzeiten zu bringen. Damit das wichtige Pausenbrot nicht wieder mit nach Hause gebracht wird, sollte man den Kindern die Möglichkeit geben, dieses selbst zusammenzustellen. Wenn den Sprößlingen verschiedene Brot- und Wurstsorten angeboten werden, können sie entscheiden, worauf sie Appetit haben. Frisches Obst und Gemüse sind eine gesunde Ergänzung zum herzhaften Brot. Die Schulbrote sollen frisch und saftig bleiben und im Schulranzen wilde Tobereien unbeschadet überstehen. Möglich ist dies durch Butterbrotdosen, die von den Kindern selbst bemalt oder mit Aufklebern verziert werden können.

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